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Von Werner Meier, Zeiningen

Nicht zum ersten Mal soll Jürg Keller die Forst- und Bauarbeiten im Rheinfelder Wald äusserst negativ bewertet haben. So urteilte Beat Fischler in seinem Leserbrief in fricktal.info. Als ein selbsternannter Experte wurde er angeklagt und weiteres mehr. Die Replik hat Herr Keller aber bereits veröffentlicht.
Ob der Rückbau der Waldbrunnen eine dermassen lebenswichtige Aufgabe war, sei dahingestellt. Auch die zur Unzeit entstanden leeren Flächen. Auch erwähnte er: Es zeige sich wieder einmal, dass die Rücksicht auf das Ökosystem Wald in Rheinfelden ein kleingeschriebener Wert sei. Die Hauptsache beim Rheinfelder Wald ist und bleibt die schwarze Zahl in der Waldrechnung; die Löcher im Wald sind für die Ortsbürgergemeinde offenbar nicht von Bedeutung. Herr Fischler aber stellt die mangelnden Kenntnisse von Jürg Keller in Frage. Die Forstfachleute werden fast in den Himmel gehoben als wäre ihr Arbeitsplatz der lodernde Vulkan.
Als aktiver Reiter ist mein liebstes Reitgebiet der Wald. Die Natur zu geniessen. Mit den im Frühling grünenden Blättern und Sträuchern. Zu bewundern die stolzen, mehrere hundert Jahre alten Bäume. Die Eichen, Buchen und Jungwuchs. Die erhabenen Tannen und Fichten. Aber eines stört mich: Die vor sich hin modernden Haufen von Baumstämmen. Dutzende im Wald Richtung Magden. Warum mussten diese Bäume sterben?
Herr Fischler, Sie – der schon den Modellflugplatz im Aufbau begleitete – können sicher der Allgemeinheit Auskunft geben, warum diese Bäume gefällt wurden, wenn sie immer noch keinen Abnehmer fanden. Daher zum Verrotten bestimmt sind.
Aussenstehend Arbeiten zu beurteilen, wovon viele keinen Deut verstehen, ist offenbar in der heutigen Zeit ein Modesport geworden. Meinten Sie. Nein – aber selbst mit ein wenig unternehmerischem Denken muss die Frage gestellt werden: lohnen sich Aufwand und Ertrag? Wo bleibt der Faktor Kosten und Nutzen bei Neuaufforstungen?
Herr Fischler – bevor der Laie über Arbeiten von Fachleuten herzieht, die jahrelang ihr Berufswissen erlernt haben – sollten Sie jetzt dem Volk die genaue Waldrechnung für diese – unter gewaltigen landschaftlichen Schäden – durchgeführten Rodungen präsentieren. Ansonsten ist es fast schon eine Ohrfeige für den Steuerzahler.

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