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Von Guy Baumgartner, Filmproduzent Eyevom Films, Lenzburg; Marianne Binder-Keller, Nationalrätin Die Mitte: Yvonne Feri, Nationalrätin SP; Beat Flach, Nationalrat GLP; Matthias Jauslin, Nationalrat FDP; Raphael Kistler, Drehbuchautor u.a. der Kultserie „Tschugger"; Regula Marthaler, Kostümbildnerin; Maja Riniker, Nationalrätin FDP; Mike Schaerer, Regisseur der Serie „Frieden“ und des Kinofilms „Die kleine Hexe“; Lilian Studer, Nationalrätin EVP; Gabriela Suter, Nationalrätin SP; Cédric Wermuth, Nationalrat SP

Am 15. Mai stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das neue Filmgesetz ab. Ziel des neuen Gesetz ist die Förderung des Schweizer Films. Das Komitee aus Aargauer Filmschaffenden und Aargauer Parlamentarier:innen aus den Parteien Mitte, GLP, FDP, EVP, Grüne und SP "Ja zum Filmgesetz" ist überzeugt, dass gerade der Kulturkanton Aargau diesem Gesetz zustimmen muss.

Am 1. April 1969 stimmten 54% der Aargauer Stimmbevölkerung dem Vorschlag zur Schaffung eines Kulturgesetzes zu. Eine Pioniertat mit Signalwirkung: Seither hat sich der Kanton Aargau einen schweizweiten Ruf als Kulturkanton aufgebaut. Seither haben sich Kultur und Technologie aber auch stark weiterentwickelt. Streamingdienste sind heute aus der Kultur und aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Der fantastische Zugang zu audiovisuellen Angeboten hat gerade in der Schweiz auch seinen Preis: Die Abopreise sind hoch, die Streamingdienste und ausländische Privatsender verdienen dank der hohen Kaufkraft sehr gutes Geld.

Das neue Filmgesetz schlägt vor, dass ein kleiner Anteil von 4% aus diesen Einnahmen in der Schweiz wieder investiert werden soll. Zusätzlich müssen internationale Streamingdienste mindestens 30% Filme aus europäischer Produktion zeigen - für die Schweizer Fernsehsender gilt heute bereits 50%. Das stärkt das heimische Filmschaffen und die Schweizer Kulturszene - aber nicht nur. Dank der Investitionen aus der Filmindustrie profitiert die ganze Wirtschaft, namentlich der Tourismus, die Hotellerie, die Gastro, viele KMU und lokale Zulieferer. Das Aargauer Komitee ist überzeugt, dass das neue Filmgesetz klare Vorteile mit sich bringt, unter anderem:
• Das Filmgesetz schafft Investitionen in der Schweiz statt Geldabflüsse an ausländische Streamingdienste und Fernsehsender. Die kleine Abgabe von 4% tätigt mehr Chancengleichheit für Schweizer Kultur.
• Das Filmgesetz sorgt für mehr Schweizer Film - das bedeutet mehr Filme mit Bezug zur Schweiz und unserem Alltag. Das schafft gerade in unsicheren Zeiten Zusammengehörigkeit und Identität.
• Das Filmgesetz schafft mehr Mittel und mehr Aufmerksamkeit für das heimische Filmschaffen - ohne, dass zusätzliche Steuergelder fliessen müssten.

Das überparteiliche Komitee "Ja zum Filmgesetz" wird sich im Schlussspurt für ein deutliches Ja aus dem Kulturkanton einsetzen.

 

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